7 digitale Produkte, die du an 2 Tagen erstellen kannst

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7 digitale Produkte, die du an 2 Tagen erstellen kannst

Digitale Produkte erstellen ist zu einem richtigen Business geworden, von dem man sehr gut leben kann. Und das nicht erst seit der Corona-Krise. Natürlich ist dies ein langer Weg und nicht jedes digitale Produkt trifft den Nerv deiner Zielgruppe.

Deshalb ist deine eigene Klarheit… was kann ich, was will ich, wie passt das digitale Produkt in meine gesamte Business-Ausrichtung… so wichtig.

Gepaart mit der Frage, was deine Zielgruppe will, was sie braucht und wie du helfen kannst, dass diese Menschen ihre Probleme lösen oder ihre Ziele erreichen.

Wenn ich hier von digitalen Produkten spreche, die du sozusagen an einem Wochenende… also in 2 Tagen erstellen kannst, dann meine ich damit keinen Online-Kurs oder ein Gruppenprogramm, das du mit wenig Qualität dahinschlabberst 😉

Digitale Produkte, die du an 2 Tagen erstellen kannst, dienen genau 3 Dingen:

  • Dich Kennenlernen
  • Reichweite aufzubauen
  • Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen

Lass uns das mal genauer anschauen:

Dich kennenlernen

Bevor jemand ein Produkt oder eine Dienstleistung bei dir kauft, möchte er dich kennenlernen. Logo!

Es interessiert ihn, wer du bist, wie du Dinge erklärst und auch wie du so tickst. In dieser Kennenlernphase zeigst du ganz klar, was du machst, wofür du stehst… also deine Werte und wie du deinen potenziellen Kunden helfen kannst. Das kannst du textlich… andere sagen dazu Storytelling… immer wieder in dein digitales Produkt einfließen lassen. Wohl dosiert versteht sich, denn es geht in erster Linie nicht um das Marketing deiner Person, sondern darum, den User von A nach B zu bringen. Also von seinem derzeitigen Stand (Problem, Herausforderung, Wunsch) zu einem Ziel.

Reichweite aufbauen

Mit einem kostenlosen oder auch niedrigpreisigen digitalen Produkt kannst du enorme Reichweite aufbauen, wenn du Inhalte zur Verfügung stellst, die für deine Zielgruppe relevant sind. Wenn du wie im letzten Absatz beschrieben, eine gewünschte Änderung für deinen potenziellen Kunden erreichst… entweder im Tun/Handeln oder im Denken (Mindset) und dieses Ziel kommunizierst, dann sind auch kleine digitale Produkte in der Lage ordentlich Reichweite zu erzeugen.

Vertrauen aufbauen

Hast du Reichweite aufgebaut und und den ersten Kontakt hergestellt, dann kommt die Zeit, in der du Vertrauen zur Zielgruppe aufbauen solltest. Denn erst, wenn du Vertrauen aufgebaut hast, werden die Menschen auch zu Kunden. 

Das tust du, indem du weiterhin Content zur Verfügung stellst und offen dafür bist, was deine Zielgruppe wirklich will. Digitale Produkte erstellen, die du in sehr kurzer Zeit online setzen kannst, helfen dir, überhaupt erst die Chance zu bekommen, Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen. Also ohne digitales Produkt keine Reichweite, kein Kennenlernen, kein Vertrauensaufbau.

Digitale Produkte erstellen – 7 Möglichkeiten, die du an 2 Tagen umsetzen kannst

Ob du eine Video-Serie, ein Audio, ein Workbook, einen E-Mail-Kurs, eine Checkliste, ein PDF-Guide oder eine Challenge erstellst, hängt davon ab, wie schnell du damit in der Umsetzung bist, was du bereits an Material zur Verfügung hast… und in der Regel hast du IMMER was 🙂  und welcher Umsetzungstyp du bist.

Lass uns also in die einzelnen digitalen Produkte reinschauen:

Video-Serie

Eine Video-Serie ist ideal, wenn du zu einem bestimmten Thema einen Überblick geben möchtest oder auch um ein konkretes Problem zu lösen. Du kannst Schritt für Schritt zeigst, wie das geht. Mit einer Video-Serie führst du deine potenziellen Kunden näher zu dir. Sie hören deine Stimme, die Art und Weise wie du sprichst und auch, wie du Dinge erklärst.

Die einzelnen Videos müssen nicht lang sein. 5 bis 10 Minuten reichen schon, um deinem potenziellen Kunden zu erklären, um was es geht. Du kannst dich selbst vor die Kamera stellen oder eine PowerPoint-Präsentation nutzen oder du wählst eine Mischform.

Überlege dir, was der Zuschauer am Ende der Video-Serie hat, was er zu Beginn noch nicht hatte. Was ist die Veränderung?

Audio

Eine Audio eignet sich hervorragend, wenn du Inhalte vermitteln möchtest, bei denen deine potenziellen Kunden einfach nur zuhören brauchen. Zum Beispiel wenn sie im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Arbeit sind.

Du könntest auch deine Blogartikel vertonen und als digitales Produkt erstellen. Ein großer Markt sind zudem gesprochene Phantasiereisen wie auch Meditationen.

Wie könntest du mit einer Audio oder einer Audio-Serie deiner Zielgruppe helfen, ein Problem zu lösen oder etwas Bestimmtes zu erreichen?

Workbook

Ein Workbook ist eine PDF-Datei, die deine Zielgruppe anregt, etwas zu erarbeiten, dass sie einen weiteren Schritt nach vorne bringt oder ein Problem löst.

Dazu ist es wichtig, dass du die Herausforderungen, Probleme und Ziele/Wünsche deiner potenziellen Kunden kennst. Du suchst dir ein in sich geschlossenes Thema und führst die Leser durch die Aufgaben im Workbook zu mehr Klarheit, zu einem Umdenken oder zu einer konkreten Problemlösung. Am besten in schriftlicher Form. Deshalb Workbook!

Vielleicht hast du ein Thema bereits in der Schublade oder etwas Halbfertiges. Du könntest aus mehreren Blogartikeln konkrete Handlungen ableiten und zu einem Workbook zusammenführen.

Wichtig ist, dass du nicht anfängst zu kompliziert zu denken 😉 Deine Leser sollen in Aktion kommen und das erreichst du, wenn du den Lösungsprozess bereits gut kennst. Versuche also nicht, etwas Neues zu erfinden. Arbeite mit dem was du hast, was dein Daily Business ist.

E-Mail-Kurs

Einer meiner Lieblinge bei der Erstellung digitaler Produkte ist der E-Mail-Kurs. Einfach, weil du dich hier um keinerlei Formatierungskram kümmern musst 😉 Du überlegst dir, wo der User einsteigt und was er am Ende des E-Mail-Kurses haben wird. Also was sich verändert haben wird. Das strukturierst du in 3, 5 oder 7 E-Mails, die du an 3, 5 oder 7 aufeinanderfolgenden Tagen automatisch ausspielst. Sozusagen ein Mini-Kurs in E-Mail-Format.

Damit die Kursteilnehmer dranbleiben, solltest du darauf achten, dass der E-Mail-Kurs nicht zu lang wird. Erfahrungsgemäß sind 5 Tage ein idealer Zeitraum.

Checkliste

Digitale Produkte erstellen in Form einer Checkliste ist sehr beliebt. Die allererste Checkliste, die für mich als Kind angelegt wurde, war meine Reise-Checkliste. Was nehme ich mit in den Urlaub. War dann das letzte Kästchen auf der Checkliste abgehakt und meine Schwimmflügel im Koffer verstaut, schaute meine Mutter sehr zufrieden und erklärte mir, warum so eine Checkliste sehr wichtig ist 🙂

Wie kannst du deinen potenziellen Kunden helfen, das Leben einfacher und leichter zu gestalten oder gefühlt mehr Sicherheit zu erzielen?

Wenn du ein bisschen Inspiration brauchst, was du deinen Lesern anbieten kannst, dann geh doch mal zu Etsy und gebe dort den Suchbegriff „Checkliste + dein Thema“ ein. Oder durchstöbere deine Blogartikel, wo du zusätzlich noch eine Checkliste erstellen kannst.

PDF-Guide

Ein PDF-Guide kann eine kurze Zusammenfassung von Etwas sein, ein Tutorial, ein How-To. Der PDF-Guide unterscheidet sich vom Workbook dahingehend, dass der User nicht erst etwas erarbeiten muss, sondern die Informationen konsumiert und dann direkt in die Umsetzung gehen kann.

Du könntest z.B. eine Anleitung als PDF rausgeben, wie Mütter den nächsten Kindergeburtstag organisieren und durchführen oder einen Tipp a la “Mit diesem einfachen Trick schauen mehr User deine YouTube-Video an”.

Achte darauf, das Thema in sich geschlossen zu halten und somit kurz, knapp und lösungsorientiert. 200-Seiten-PDFs verstauben auf der Festplatte und tun somit nichts für den User und auch nicht für dich.

Challenge

Viele Menschen lieben Challenges, weil sie durch die Herausforderung einen Motivationsschub erfahren. Bei einer Challenge forderst du die User heraus, etwas Bestimmtes zu tun. Also Maßnahmen zu ergreifen und sich an einen vorgegebenen Plan zu halten. Wie du diese Herausforderung gestaltest ist dir überlassen. Ein Trainingsplan, tägliche E-Mails oder ein geschlossener Mitgliederbereich. Alles ist möglich.

Du kannst die Challenge mit mehreren Menschen, zum Beispiel in einer Facebook-Gruppe durchführen oder es inhaltlich so aufbauen, dass auch einzelne Personen die Challenge für sich allein umsetzen können.

Etwas als Challenge zu formulieren reizt die Menschen. Überlege dir daher, ob du vielleicht auch eine Video-Serie, ein Workbook oder ein E-Mail-Kurs als Challenge aufbauen und so kommunizieren kannst.

Du kannst digitale Produkte erstellen, die du

  • als freien Download anbietest,
  • gegen den Eintrag einer E-Mail versendest oder
  • als Tripwire verkaufst.

Alle digitalen Produkte, die du an einem Wochenende erstellen kannst, können kostenlos oder gegen eine Gebühr das Licht der Online-Welt erblicken.

Digitale Produkte erstellen: Der kostenfreie Download

Ich gebe gerne zu meinen Blogartikeln kostenfreie, direkt downloadbare PDFs raus in Form von Zusammenfassungen und Checklisten. Ich weiß, dass viele User die Inhalte nicht direkt umsetzen und gebe damit eine Hilfestellung, dies zu einem späteren Zeitpunkt zu tun.

Dieser Download ist somit eine zusätzliche Hilfe zum Blogartikel und nicht mit einem Eintrag der E-Mail-Adresse verbunden.

Du kannst jedoch mit allen 7 aufgezählten digitalen Produkten so verfahren und sie als kostenlosen Download zur Verfügung stellen. Wo und wann das Sinn macht, das entscheidest du im Hinblick auf den Inhalt und auf dein Ziel, das du damit verfolgst.

Damit du nachverfolgen kannst, ob dein kostenfreier Download bei deinen Lesern ankommt, kannst du ihn in deinem Google Analytics Konto als “Zielvorhaben” hinterlegen.

Digitale Produkte erstellen: Produkt gegen den Eintrag der E-Mail-Adresse 

Du hast weiter oben schon erfahren, wie wichtig es ist, Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen, denn nur dann ist diese bereit, bei dir zu kaufen.

Das Beste was du für den Vertrauensaufbau machen kannst ist guter Content und in dem Zusammenhang E-Mail-Marketing. Und klar… was brauchst du für das E-Mail-Marketing? Die E-Mail-Adresse deiner potenziellen Kunden.

Und wie auch beim kostenfreien Download kannst du alle 7 aufgezählten digitalen Produkte nutzen, um damit die E-Mail-Adressen deiner Zielgruppe zu sammeln und ihnen zeigen, warum sie bei dir genau an der richtigen Stelle sind.

PIN MICH 🙂 

Digitale Produkte erstellen: Der Tripwire

Ein Tripwire ist das erste Puzzlestück beim Aufbau deines Verkaufs-Funnels. Der Tripwire kann als Video-Serie, Audio, Workbook, E-Mail-Kurs, Checkliste, ein PDF-Guide oder als Challenge erstellt und ausgeliefert werden.

Ein Tripwire ist ein Einstiegsprodukt mit einem niedrigen Verkaufspreis. Du machst dem User die Entscheidung leicht, gegen eine kleine Summe bei dir Kunde zu werden. Dein Tripwire passt thematisch zu dem digitalen Produkt, das vorausgegangen ist… also für das digitale Produkt, für das er sich bei dir in deinen E-Mail-Verteiler eingetragen hat und er passt zu dem, was du im Nachgang verkaufen willst. Also dein Angebot in Form eines weiteren Produktes oder einer Dienstleistung.

Im Normalfall werden Tripwire zu Verkaufspreisen zwischen 5 € bis 20 € angeboten, haben inhaltlich jedoch einen viel höheren Wert.

Wer bereit ist für deinen Tripwire, der durch seinen Wert normal einen viel höheren Preis hätte, etwas Geld zu bezahlen, wird auch eher bereit sein im Anschluss bei deinem Angebot zuzugreifen.

Wenn du bereit bist, die Umsätze aus deinem Tripwire nicht in die private Tasche zu stecken, sondern direkt in Werbung zu investierst um deine E-Mail-Liste aufzubauen, dann wirst du zu immer mehr potenziellen Kunden Vertrauen aufbauen können und ihnen zeigen können, warum genau du die Lösung für ihre Probleme, Wünsche und Herausforderungen hast.

Ein Online Business und damit auch das Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen braucht Zeit

Content in Form von digitalen Produkten hilft dir dabei.

Wie gehst du jetzt in die Umsetzung? Mit welchem digitalen Produkt wirst du beginnen? Ein kostenfreier Download zu einem bestehenden Blogartikel von dir? Ein Freebie, das du gegen den Eintrag der E-Mail-Adresse verschickst? Oder ein Tripwire, dessen Umsatz den du direkt wieder in deinen Online Business Aufbau steckst?

Egal, für was du dich heute entscheidest. Wichtig ist, dass du eine Entscheidung triffst und diese dann umsetzt… am nächsten Wochenende oder in den nächsten 2 Tagen. Und wenn du irgendwo Unterstützung brauchst, dann schaue dir gerne mein 1:1 Coaching an.