Schlafzimmer Makeover – mein neues Farbkonzept

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Werbung für Schöner Wohnen Farbe

Schlafzimmer Makeover – neue Farbe mußte her

 

Obwohl mir das schwarz-weiße Farbkonzept nach wie vor gut gefällt, habe ich mich vor ein paar Wochen für ein Schlafzimmer Makeover entschieden. Der Raum sollte etwas mehr Ruhe ausstrahlen und insgesamt gemütlicher werden. Kaum etwas verändert einen Raum wie Farbe. Also hieß es Pinsel schwingen- und das nicht nur an den Wänden! In diesem Artikel zeige ich euch meine lang erprobten Tipps

  • wie man einen einheitlich All-Over-Look ins Schlafzimmer zaubert
  • wie man auch günstigen Möbeln mit den richtigen Produkten ein neues Aussehen verschafft
  • warum alte Fußleisten nicht auf den Müll gehören
  • warum man Schrägen durchaus mitstreichen sollte
  • wie man einen Fernseher mit einem einfachen Trick optisch verschwinden lässt

Viel Spaß beim Lesen!

Schlafzimmer Makeover- die Farbauswahl

 

Zu Beginn einer jeden Renovierung macht man sich am besten ein paar Notizen, wo die “Reise” hingehen soll. Um ein langfristig einheitliches Raumkonzept zu erstellen kann man sich auch ein sog. Moodboard erstellen (dafür muß man KEIN Profi sein!). Einfach erklärt ist ein Moodboard eine Art Collage aus Bildern, Illustrationen und Fotos, die verschiedene Farben und Materialien darstellen. Es hilft dabei, die gewünschte Stimmung des “neuen” Raumes visuell darzustellen. Elementar hierbei: die Farbauswahl! Bei diesem Projekt habe ich gemerkt, wie wichtig qualitativ gute Farben sind und welche ungeahnten Möglichkeiten es gibt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses Projekt mit Schöner Wohnen Farbe umzusetzen.

Welche Produkte ich im Einzelnen genutzt habe, zeige ich euch anhand von einzelnen Projekt-Schritten.

Begonnen habe ich mit der Aufbereitung der beiden Kommoden. Aber seht selbst:

Schlafzimmer Makeover – Kommoden richtig streichen

 

Im Rahmen meines eigenen Moodboards habe ich mir überlegt, eine Wand im Schlafzimmer im All-Over-Look zu gestalten. Ähnlich also wie zuvor im Büro- den Artikel findet ihr hier

Also mussten zuerst meine alten Ikea-Kommoden dran glauben;-) Wie kann man denn bitte eine mit Acrylfarbe gestrichene Hartfaserplatte streichen, denken jetzt alle… Klar, geht: mit Buntlack von Schöner Wohnen Farbe! Aber nicht IRGENDEINEM Buntlack, sondern dem zur Wandfarbe passenden Lack! Wie ihr daran kommt? Wenn ihr euch für eine Wandfarbe entschieden habt geht ihr mit dem Produktnamen oder der Farbnummer in einen gut sortierten Baumarkt. Hier findet ihr auf der Schöner Wohnen Farbe Website unter Händlersuche einen Anbieter ganz in eurer Nähe! Natürlich gibt es aber auch schon fertige und vorsortierte Farben.

WICHTIG beim Lackieren von schwierigen Untergründen: die Grundierung! Meine Produktauswahl findet ihr hier (Grundierung).

Für das Auftragen der Grundierung und des Lackes nehmt ihr eine Rolle für wasserbasierte Lacke (ich habe eine sog. Schaumwalze genutzt).

Hinweis/Nachtrag: die Buntlack-Dosen haben mittlerweile eine andere Optik- also nicht wundern;-)

Schritt-für-Schritt-Anleitung

 

Bevor ihr euer Möbel streichen könnt, müßt ihr es bearbeiten. Ich habe euch die Vorgehensweise Schritt für Schritt aufgeschrieben:

 

  1. Möbel per Hand oder Renovierungsschleifer anrauen und alte Farbe gleichmäßig abschleifen. Nutzt dabei feines Schleifpapier.
  2. Mit einer Bürste den Schleifstaub entfernen.
  3. Grundierung auftragen und trocknen lassen (Trocknungszeit ist auf dem jeweiligen Behälter angegeben).
  4. Sobald die Oberfläche durchgetrocknet ist kann der Buntlack aufgetragen werden. Sollten zwei Anstriche nötig sein, sollte die erste Lackierung nochmals angeraut und der Schleifstaub entfernt werden.
  5. Trocknen lassen und bestaunen.
  6. Kleine Staubkörnchen oder Ähnliches vorsichtig mit feinem Schleifpapier entfernen.

Schlafzimmer Makeover – an die Decke, fertig los

 

VORBEREITUNGEN:

 

Wie immer gilt es, den Raum soweit wie möglich auszuräumen- das spart am Ende Zeit, da man nicht alles hin- und herräumen muß.

 

TIPP: ich nutze ich das Ausräumen immer, um Dinge auszusortieren. Beim späteren Einräumen kommen nur Sachen in die Schränke oder an die Wände, die ich wirklich benötige und die zum Raum-und Farbkonzept passen.

 

Alles was jetzt noch im Raum ist, sollte mittels Folien abgedeckt werden. Für den Boden nutze ich immer den altbewährten Malerteppich. Den gibt es für ca. 10 EUR/Rolle in jedem Baumarkt.

 

Solltet ihr planen, den kompletten Raum zu streichen, empfiehlt es sich mit der Decke anzufangen. So vermeidet ihr unnötige Farbspritzer an den frisch gestrichenen Wänden! Apropos Farbspritzer: ich habe für meine Decke das Polarweiss von Schöner Wohnen Farbe genutzt und muß sagen: dank der “Spritzfrei-Formel” war ich mal nicht übersäht mit Farbtupfern;-) Ich kann nicht sagen, das Deckenstreichen einer meiner Lieblingsbeschäftigungen ist. Aber mit der Ergiebigkeit und der hohen Deckkraft der Farbe reichte ein Anstrich.

 

Da ich mich für ein sog. Passepartout (also einen weißen Rand zwischen Wand und Decke) entschieden habe, habe ich den oberen Teil der Wände mitgestrichen.

 

Die Farbe findet ihr hier.

 

Es gibt übrigens speziell für das Streichen mit dem Polarweiss auch den Polarweiss Profiroller.

Schlafzimmer Makeover – die Wände

 

Um dem Raum etwas mehr Ruhe und Behaglichkeit zu verleihen, habe ich mich beim Schlafzimmer Makeover für die Farbe “edles Kaschmirbraun” der Designfarben-Familie von Schöner Wohnen entschieden. Und zwar an allen Wänden inklusive der kleinen Dachschräge. Warum auch die Dachschräge in Wandfarbe streichen? Weil es den Raum nicht wie weit verbreiteter Meinung drückt, sondern sogar optisch erhöht. Ich bin wirklich begeistert über den Effekt.

 

“Würdevoll und mit einem begehrenswerten Hauch Erhabenheit” so beschreiben die Experten die Farbe hier.

 

Und so ist es. Durch den unterschiedlichen Lichteinfall wirkt sie auch immer etwas anders- ich mag das sehr. Aber seht selbst:

Schritt für Schritt zum Farbenglück

 

So geht ihr vor, wenn ihr eure vier Wände streichen möchtet (und NACHDEM die Decke getrocknet ist):

 

  1. Boden mit Malerteppich auslegen
  2. Türen abkleben
  3. Steckdosen und Lichtschalter herausschrauben
  4. Fenster abkleben
  5. Passepartout setzen mithilfe des Malerkrepps (ich überlege mir im Vorfeld, wie breit der Rand werden soll und kaufe dementsprechend breites Kreppband)
  6. Evtl. vorhandene Möbel mit Folie abdecken
  7. Fussleiste abkleben, wenn diese nicht später umlackiert werden soll
  8. Bohrlöcher zuspachteln- ich nutze dafür Moltofill.

Und dann kann es auch schon losgehen. Wer wie ich auf einen älteren Untergrund streichen möchte, benötigt keine Grundierung. Ich habe eine breite Rolle für Wandfarbe, eine Farbwanne und ein Abrollgitter genutzt. TIPP: am Anfang die Rolle tief in die Farbe eintauchen, damit sie sich erst einmal mit Farbe vollsaugen kann.

WICHTIG:

  • Kanten, Ecken, Steckdosen und Lichtschalter mit einem Flachpinsel vorstreichen- aber immer nur an der Stelle, an der direkt die Wand gestrichen wird. Diese Stellen müssen noch nass sein, um Farbansätze zu vermeiden!
  • nach dem Eintauchen der Rolle in die Farbe immer mehrfach über das Abrollgitter abstreifen, damit nicht zu viel Farbe haftet und keine Farbnasen entstehen
  • vom Fenster/Lichteinfall weg streichen
  • immer Nass in Nass streichen, also Bahn für Bahn leicht überlappend
  • immer über Kreuz streichen, damit sich die Farbe besser verteilt- gerade bei Rauhfaser bleiben sonst Stellen offen
  • Malerkrepp entfernen wenn die Farbe noch feucht ist
  • um klare Linien am Malerkrepp zu erreichen nehmt ihr entweder Profikrepp- bei Rauhfasertapete hingegen empfiehlt es sich vorzustreichen. D.h. bevor ich die Wandfarbe auftrage, streiche ich die Übergänge in Weiß und lasse sie kurz trocknen- das vermeidet ungeliebte “Farb-Nasen”

Ich bin kein Held was das Passepartout angeht (und wahrscheinlich sieht man das auch), das gebe ich zu. Aber hey: who’s perfect???? Ich bin auch so stolz auf mich, daß ich das alles ganz allein gemacht habe;-))

Stichwort Fußleisten

 

Ich bin bekanntermaßen kein Fan mehr von Fußleisten in Holzoptik. Im ganzen Haus sind sie mittlerweile Weiß- im ersten OG aber liegt Echtholzparkett mit entsprechend teuren Leisten. Diese auszutauschen macht keinen Sinn, also wurden sie kurzerhand mitgestrichen. Und zwar mit dem Buntlack, den ich auch schon für die Kommoden genutzt habe. Einfach den Boden mit Malerkrepp abkleben und mit einem schmalen Flachpinsel streichen. Fertig. Ehrlicherweise überlege ich gerade, ob ich nicht auch Lichtschalter und Steckdosen umstreiche- wuhhhaaa.

Ich kann zaubern

 

Ist natürlich Quatsch;-) Um familienintern etwas flexibler zu sein, was das Thema Fernsehprogramm angeht, wollte ich gerne den alten Fernseher aus dem Büro im Schlafzimmer haben. Aber so ein Gerät ist optisch echt kein Burner und dann kam mir eine Idee. Eine schwarze Wand war zwar weg, aber eine neue kam hinzu: als Rahmen für den Fernseher. Er fällt so einfach nicht so auf und auch das ganze Kabelgedöns wird fast unsichtbar.

 

ANLEITUNG:

Einfach mit Hilfe einer Wasserwaage einen Rahmen abkleben, Übergänge ggf. mit Wandfarbe vorstreichen und dann das Feld ausmalen. Anschließend das Malerkrepp direkt abziehen- et voilá. Wie gefällt euch die Idee?

Ach so, das Wichtigste: Ich habe für den Rahmen die Jubiläumsfarbe “NEW BLACK” genutzt- und was soll ich sagen: ich hab noch was Übrig. Was das bedeutet könnt ihr euch denken! Die Farbe findet ihr hier

So ganz ohne Schwarz geht eben doch nicht;-) Das Ergebnis seht ihr hier:

Schlafzimmer Makeover – das Finale

 

Wer bis hierhin gelesen hat, kann sich ungefähr vorstellen, wieviel Schweiß ich gelassen habe. Aber wisst ihr was? Das hat sich sowas von gelohnt! Ich bin stolz wie Bolle! Und meine eigentliche Disziplin kam ja noch: die Deko.

ABER: bis heute habe ich weder eine neue Deckenleuchte noch neue Gardinen (die Firma, bei der ich Beides bestellen wollte, läßt mich leider gerade mit gewünschten Infos allein;-(…).

In der Inneinrichtung ist es aber wie in einer Ehe: “drum prüfe, wer sich ewig bindet”… Man sollte lieber die Wände nackt lassen und die alten Gardinen aufhängen (oder keine) bevor man Kompromisse macht und Geld zum Fenster rauswirft! Irgendetwas zu kaufen ist hinterher doppelt bezahlt, weil es einfach nicht DAS EINE TEIL ist.

Wichtig ist, das die Stilrichtungen von Farbe und Möbeln, bzw. Accessoires nicht ganz zu stark abweichen. Man kann aber auch hier und da farbige Akzente setzen, z.B. mit Kissen und Vasen. Ich habe mich für Naturtöne in Kombination mit ein wenig Schwarz entschieden. U.a. passt dazu

  • beige Tagesdecke
  • verschiedene Kissen
  • ein Juteteppich (meiner ist von Benuta)
  • eine Natursteinvase wie diese von TineK home über DeinLieblingsladen
  • Trockenblumen (frische gehen natürlich auch!)

In diesem Sinne: ich hoffe, euch hat das kleine große Makeover gefallen!

Danke fürs Lesen und bis bald!

Bleibt renovierungswütig- ich überlege jetzt schon, wo die restliche schwarze Farbe verwendet werden kann. Was glaubt ihr?

Eure Miri

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